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Foodwatch legt die Finger in die Wunden der Lebensmittelproduktion. [Einleitung]

ACRYLAMID-Fritten
Besonders betroffen von diesem krebserregenden Stoff sind Pommes frites, Bratkartoffeln, Kartoffelchips, Knäckebrot und verschiedene Gebäcke. [16]

Acrylamid ist eine Substanz, die in Lebensmitteln immer entsteht, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind: Anwesenheit von Stärke, Anwesenheit der Aminosäure Asparaginsäure und Erhitzung auf mindestens 120ºC. Die beiden ersten Voraussetzungen sind bei Kartoffeln und Getreide immer gegeben. Das entsprechende Erhitzen ist eine jahrhundertealte Kulturtechnik und betrifft neben den gehassten Pommes frites genauso Bratkartoffeln oder Weihnachtsplätzchen. Im dargestellten Zustand der Fritten wird man Acrylamid übrigens vergeblich suchen. Erst beim Frittieren in der heimischen Friteuse entsteht diese Substanz in nennenswerten Mengen.

Acrylamid, das auch in Tabakrauch nachgewiesen werden kann, hat im Tierversuch bei Ratten Krebszellen erzeugt. Es ist aber ein Unterschied, ob man Ratten mit isoliertem Acrylamid füttert oder ob ein Mensch ein Lebensmittel zu sich nimmt, in dem Spuren von Acrylamid enthalten sind. Tatsache ist, dass wir seit Jahrhunderten solche Lebensmittel verzehren, ohne dass ein gesundheitlicher Schaden aufgefallen wäre. Dass unser Organismus immer wieder Appetit auf solche Erzeugnisse hervorruft, lässt zumindest den Anfangsverdacht aufkommen, dass sie ihm mehr Nutzen als Schaden zufügen. Ansonsten hätten wir wohl im Laufe der Evolution eine Abneigung entwickelt. Inzwischen gibt es Studien, die den Anfangsverdacht erhärten, dass keine Krebsgefahr besteht.

Wenn es eine Krebsgefahr durch Acrylamid geben sollte, wären die Fritten in (guter) Gesellschaft mit vielen anderen Lebensmitteln. Die Gefahr ist aber sehr unwahrscheinlich und daher eigentlich kein Grund zum Alarm.


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Erstellt am 29. Oktober 2004, zuletzt geändert am 02. April 2008 © Jürgen Krüll, Berlin-Schöneberg.
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